Datensicherheit in Multi-Cloud-Umgebungen

Dell EMC kündigt neue und verbesserte Funktionen für die Backup-Appliances der Produktfamilien Data Domain und Integrated Data Protection Appliance (IDPA) an. Diese bieten Anwendern zusätzliche Flexibilität und mehr Leistung in Multi-Cloud-Umgebungen. Die Updates geben zudem mittelständischen Unternehmen sowie Niederlassungen größerer Firmen mehr Optionen für Datensicherheit auf Enterprise-Niveau.

Die Nutzung von Cloud-Technologien ist in Unternehmen längst Standard. Laut IDC haben 92 Prozent der Firmen bereits eine Cloud-Umgebung eingeführt, 64 Prozent von ihnen verfolgen sogar einen Multi-Cloud-Ansatz. (1) Der Einsatz verschiedener Clouds stellt die Unternehmen aber vor neue Herausforderungen: Datenschutz und -sicherheit über Workloads hinweg sowie die Einhaltung von DSGVO- und anderen Compliance-Anforderungen müssen gewährleistet werden. Laut einer Studie von IDC für Dell EMC ist der Cross-Cloud-Support das größte Defizit in punkto Datensicherheit bei der IT-Transformation. (2) Aus diesem Grund verbessert Dell EMC seine Data-Protection-Appliances kontinuierlich, um Kunden beim Schutz ihrer Daten in Multi-Cloud-Umgebungen zu unterstützen.

Unterstützung für Multi-Clouds
Die Softwareversionen Data Domain OS 6.2 und IDPA 2.3 bieten jetzt noch mehr Möglichkeiten, die Datensicherung auf Public Clouds auszudehnen. Sie unterstützen Cloud-Tiering für Google Cloud Platform und Alibaba Cloud. Support gibt es bereits für AWS, Microsoft Azure, Dell EMC Elastic Cloud Storage, Virtustream, Ceph, IBM Cloud Open Storage, AWS Infrequent Access, Azure Cool Blob Storage und Azure Government Cloud. Das garantiert Unternehmen mehr Flexibilität bei der langfristigen Aufbewahrung ihrer Daten. Die neue Funktion „Freespace Estimator Tool for Cloud Tier“ hilft dabei, Kapazitäten effizient zu verwalten, um die Kosten für lokalen und Cloud-Speicher zu reduzieren.

Dell EMC erweitert darüber hinaus das Ökosystem an Public-Cloud-Anbietern für die Data Domain Virtual Edition (DD VE), die softwaredefinierte Datensicherheit On-Premises und in der Public Cloud ermöglicht. Zu den bereits unterstützten Plattformen AWS S3 und Azure Hot Blob kommen nun AWS GovCloud, Azure Government Cloud und Google Cloud Platform hinzu. Das größere Cloud-Ökosystem in Kombination mit der bereits angekündigten Kapazitätserweiterung für DD VE auf bis zu 96 TB pro Instanz garantieren, dass Unternehmen in ihren wachsenden Cloud-Umgebungen das gleiche Sicherheitsniveau erhalten, das sie von ihren lokalen Dell-EMC-Geräten kennen.

Zudem ist Native Cloud Disaster Recovery nun für die gesamte IDPA-Familie verfügbar. Das ermöglicht Anwendern ein kostengünstiges Failover in eine Cloud-Umgebung mit End-to-End-Orchestrierung. Die Kosten und das Management rund um Aufbau und Wartung eines zweiten Standorts für Disaster Recovery entfallen, im Notfall findet ein Failover in die Public Cloud statt. Mit dieser Erweiterung unterstützen alle Data-Domain- und IDPA-Systeme AWS, einschließlich VMware Cloud on AWS und Microsoft Azure for Cloud Disaster Recovery.

Die Data-Protection-Appliances von Dell EMC verfügen über eine moderne Benutzeroberfläche für eine einfache und bequeme Verwaltung. Mehrere Data-Domain- und DD-VE-Geräte – lokal oder in der Public Cloud – lassen sich zentral über das Data Domain Management Center steuern.

Mehr IOPS
Performance-Updates für die IDPA-Familie sorgen für mehr Leistung bei Sofortzugriff und Wiederherstellung dank erweitertem Daten-Cache. Das Ergebnis: bis zu vier Mal mehr Input/Output Operations Per Second (IOPS) beziehungsweise bis zu 40.000 IOPS bei einer Latenz von 20 Millisekunden. (3)

Die Data-Domain-Lösungen ermöglichen zudem ab sofort schnellere Wiederherstellungen von einer lokalen Appliance und schnellere Abrufe aus Public Clouds in die Data-Domain-Appliance, sodass Unternehmen ohne Probleme strengere SLAs einhalten können.

Update für Dell EMC Data Domain DD3300
Für mittelständische Unternehmen, die eine Cloud-fähige Datensicherheit auf Enterprise-Niveau benötigen, spielen Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der Konfiguration der Lösung und deren Skalierbarkeit eine wichtige Rolle. Daher kommt die Dell EMC Data Domain DD3300, eine Appliance mit zwei Höheneinheiten, neben optimierter Performance und Cloud-Fähigkeit auch mit verbesserter Hardware. Die DD3300 ist jetzt in einer Konfiguration mit einer Speicherkapazität von 8 TB verfügbar, die sich bei Bedarf auf bis zu 32 TB skalieren lässt. Weitere Neuerungen sind die Unterstützung von 10-Gigabit-Ethernet (10GbE) und erweiterte Backup-Optionen für virtuelle Bandbibliotheken (VTL) über Fiber Channel. Diese Optionen bieten mittelständischen Unternehmen eine Cloud-basierte Datensicherungslösung, die mit steigenden Anforderungen problemlos mitwächst.

„Als unangefochtener Marktführer bei Data-Protection-Appliances arbeitet Dell EMC kontinuierlich an Innovationen seines Portfolios, um die Kunden bei der Einführung von Multi-Cloud-Umgebungen zu unterstützen“, betont Stefan Trondl, General Manager bei Dell EMC Österreich. „Unsere Appliances sind leistungsstark, leicht zu verwalten und ermöglichen eine einfache Erweiterung auf Public Clouds mit nativen Cloud-Funktionen.“

Verfügbarkeit

  • Dell EMC Data Domain Operating System 6.2, Dell EMC IDPA 2.3 und die Neuerungen rund um die Dell EMC Data Domain DD3300 sind ab sofort über Dell EMC und autorisierte Vertriebspartner erhältlich.

 

(1) IDC Presentation, IDC auf der VMworld 2018: Next Steps in IT Transformation, August 2018

(2) IDC White Paper, sponsored by Dell EMC: The Business Value of Data Protection in IT Transformation, September 2018

(3) Basierend auf internen Tests von Dell EMC, August 2018, DD9800 mit DD OS 6.1.2


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Weiterführende Informationen:

 

am von Dell News in Datacenter, Security

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