Digital Transformation Index (Teil 2)

Studie von Dell Technologies: Unternehmen machen sehr langsame Fortschritte bei Digitaler Transformation
Die jüngste Studie von Dell Technologies zur Digitalen Transformation stuft nur fünf Prozent aller weltweit befragten Unternehmen als Digital Leader ein. Gegenüber 2016 ist dieser Anteil gleich geblieben. Spielraum für Verbesserungen sehen die Befragten in den Bereichen Datenschutz und Cyber-Sicherheit sowie bei der Umsetzung regulatorischer Vorschriften wie der DSGVO.

Der Digital Transformation Index (DTI) 2018 von Dell Technologies verdeutlicht, dass bei der Digitalen Transformation weltweit in vielen Unternehmen Aufholbedarf herrscht: 78 Prozent der befragten 4.600 Entscheider wünschen sich, dass die Digitale Transformation in ihrem Unternehmen weiter verbreitet sein sollte. Und jeder zweite glaubt, dass sein Unternehmen in den nächsten Jahren Schwierigkeiten haben wird, die sich ändernden Kundenanforderungen zu erfüllen. Doch es gibt auch Anlass zur Zuversicht: Grundsätzlich fühlen sich sechs von zehn Befragten vorbereitet für den digitalen Umschwung. Und 74 Prozent geben an, ständig Neuerungen einzuführen.

Teil zwei der weltweiten Studie
Für die Studie hat Dell Technologies in Zusammenarbeit mit Intel und dem Marktforscher Vanson Bourne Entscheider in 42 Ländern zum Stand der Digitalisierung in deren Unternehmen befragt. Erstmalig war bei der Erhebung auch Österreich beteiligt. Eine ausführliche Auswertung der Studienergebnisse für Österreich wurde bereits im Oktober 2018 in einer Presseinformation von Dell Technologies veröffentlicht.

Der aktuelle zweite Teil der Studie zeigt, dass Unternehmen in Schwellenländern nach ihrer Selbsteinschätzung digital am weitesten entwickelt sind, wobei Indien, Brasilien und Thailand an der Spitze stehen. Die Unternehmen in den Schwellenländern sind zuversichtlicher hinsichtlich ihrer Fähigkeit, „eher selbst disruptiv zu sein als disruptiert zu werden“ (53 Prozent), verglichen mit nur 40 Prozent in den Industrieländern.

Der DTI wurde nach 2016 im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal ermittelt. Der Vergleich verdeutlicht Fortschritte – wenngleich auch sehr langsame: Unternehmen bemühen sich, um mit dem rasanten Tempo des Wandels Schritt halten zu können. Während der Anteil der Digital Adopter gestiegen ist (23 Prozent gegenüber 14 Prozent 2016), gab es an der Spitze (Digital Leader) keinen Zuwachs (5 Prozent 2016 und 2018). Fast vier von zehn Unternehmen (39 Prozent gegenüber 47 Prozent in 2016) befinden sich auf den niedrigsten Stufen des digitalen Reifegrads (Digital Laggard und Digital Follower).

„In naher Zukunft muss jedes Unternehmen ein digitales Unternehmen sein, aber unsere Studie zeigt, dass die Mehrheit noch einen langen Weg vor sich hat“, sagt Michael Dell, Chairman und CEO von Dell Technologies. „Um von den beispiellosen Möglichkeiten der Digitalen Transformation zu profitieren, ist es notwendig, dass Unternehmen ihre Technologie modernisieren. Die Zeit zum Handeln ist jetzt.“
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Benchmark-gruppe

Beschreibung 2018 weltweit 2016 weltweit

2018 Österreich

Digital Leaders Die Digitale Transformation ist fest in der Unternehmens-DNA verankert 5% 5% 1%
Digital Adopters Unternehmen verfügen über einen ausgereiften Transformationsplan 23% 14% 18%
Digital Evaluators Unternehmen tasten sich behutsam an die Digitale Transformation heran 33% 34% 38%
Digital Followers Unternehmen haben bislang kaum Investitionen in die Digitalisierung getätigt 30% 32% 30%
Digital Lagards Unternehmen stellen die Nachzügler der Digitalen Transformation dar 9% 15% 13%


Unternehmen stellen sich den Hindernissen

Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Entscheider sich in einer Art „Desillusionierung“ befinden, wobei 91 Prozent vor dauerhaften Herausforderungen stehen. Die fünf größten davon sind:

  1. Datenschutz und Cyber-Sicherheit (34 Prozent; 2016 noch auf Platz fünf)
  2. Unzureichende Budgets und Ressourcen (33 Prozent)
  3. Fehlende interne Expertise (27 Prozent)
  4. Regulatorische und gesetzliche Veränderungen (27 Prozent; 2016 auf Platz neun)
  5. Eine mangelnde digitale Kultur im Unternehmen (24 Prozent).

Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) glaubt darüber hinaus, dass ihr Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre Schwierigkeiten mit seiner Glaubwürdigkeit haben wird. Fast ein Drittel (32 Prozent) traut dem eigenen Unternehmen nicht zu, dass es regulatorische Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung einhält. Einer von drei Befragten glaubt nicht, dass sein Unternehmen Mitarbeiter- oder Kundendaten wirksam schützt.

Dennoch sind 62 Prozent der Befragten optimistisch, dass ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zu einem Digital Leader in ihrer Branche wird. Darüber hinaus geben mehr als zwei Drittel (69 Prozent) an, aktives Mitglied in einem Ökosystem von Innovatoren sein zu wollen und ihre Best-Practice-Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Die Entscheider berichteten auch von Prioritäten und Investitionen, um die Digitale Transformation voranzutreiben, darunter eine verstärkte Konzentration auf Mitarbeiter, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur. 46 Prozent wollen das Know-how intern weiterentwickeln und allen Mitarbeitern Programmierkenntnisse vermitteln. Investieren wollen die befragten Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren vor allem in Cyber-Sicherheit, aber auch in IoT-Technologie, Multi-Cloud-Umgebung und KI.


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am von Dell News in Allgemein

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