Weltumwelttag 2018: Fünf praktische Tipps für weniger Kunststoffmüll

Am 5. Juni findet seit 1972 der jährliche Weltumwelttag statt, an dem sich rund 150 Staaten aller Kontinente beteiligen. Ziel ist es, auf ökologische Missstände aufmerksam zu machen und das Umweltbewusstsein zu schärfen. Auch Dell nimmt seine unternehmerische Verantwortung sehr ernst und setzt sich kontinuierlich dafür ein, dem unnötigen Plastikverbrauch ein Ende zu setzen. Anlässlich des diesjährigen World Environment Days gibt das Unternehmen fünf praktische Tipps.

Als Kunststoff 1907 offiziell auf den Markt kam, war es revolutionär und wurde schnell Teil unseres täglichen Lebens; es veränderte die Art, wie wir essen, einkaufen oder reisen. Dabei wurde lange übersehen, wie schädlich Plastik für die menschliche Gesundheit, das globale Ökosystem und den Klimawandel ist. Unsere Wegwerfkultur führt dazu, dass jedes Jahr rund acht Millionen Tonnen Plastik ins Meer gelangen. Forscher sagen voraus, dass bis zum Jahr 2050 mehr Kunststoffabfälle als Fische im Meer schwimmen. Diese Verschmutzung hat fatale Auswirkungen auf den Klimawandel. Landet Kunststoff auf Deponien, steigen die Methangasemissionen. Da es sich um ein Erdölprodukt handelt, werden bereits bei der Herstellung von Kunststoff Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt. Kurz gefasst: Plastik beeinflusst unser Klima seinen gesamten Lebenszyklus hindurch.

Wie können wir also gemeinsam dazu beitragen, die negativen Folgen der Plastiknutzung einzudämmen?

1) Sagen Sie danke, aber „Nein, danke!“: Eine sehr einfache Möglichkeit, den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren, ist es, höflich abzulehnen. Ein gutes Beispiel dafür ist das simple Nein zu Strohhalmen in Restaurants und Bars, eine Initiative, die von Kampagnen wie #StopSucking von Lonely Whale oder Lost Straw von Evening Standard angetrieben wird. Das Vermeiden von Produkten mit unverhältnismäßigen Kunststoffverpackungen, und der Verzicht auf Plastiktaschen beim Einkauf frischer Produkte sind ebenfalls einfache Wege, unnötigen Müll dieser Art a priori zu reduzieren.

2) Einweg vermeiden: Wir müssen unser kurzfristiges Denken ändern. Die Verwendung von Einwegprodukten mag manchmal praktischer sein, aber z.B. die Mitnahme eines wiederverwendbaren Bechers zum eigenen Lieblingscafé (zusätzlicher Bonus: viele Ketten bieten bereits Rabatte im Gegenzug für mitgebrachte Becher an) oder die Verwendung einer Stoff-Einkaufstasche, kann auf lange Sicht einen signifikanten Unterschied machen. Im Rahmen der diesjährigen Dell Technologies World hat Dell gezeigt, dass ein kleiner Tausch bereits große Wirkung haben kann: Ab heuer verzichtet das Unternehmen auf Kunststoffflaschen und kann auf diese Weise bei Veranstaltungen dieser Größenordnung rund 65.000 Plastikwasserflaschen einsparen.

3) Recyceln, Recyceln, Recyceln: Überprüfen Sie vor dem Wegwerfen die Recyclingsymbole. Wenn Plastikmüll nicht in die entsprechenden Recyclingbehälter kommt, wird es deponiert. Es liegt in unserer Verantwortung, soviel Plastik wie möglich wiederzuverwerten. Auch Elektroschrott ist ein großes Problem. Heute wechseln wir Laptops und Handys alle paar Jahre; allein im Jahr 2016 hat die Weltbevölkerung 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert, wovon nur 20 Prozent recycelt wurden. Bevor diese Dinge in den Mülleimern landen, lohnt sich, zu prüfen, ob der Hersteller einen Recycling-Service anbietet. Dell bietet Kunden eine Vielzahl bequemer Recyclingoptionen, mit denen sie ausgediente Computergeräte auf sichere Art und Weise entsorgen und ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren können. Ferner hat Dell ein Pilotprogramm zur Wiederverwendung von Gold aus Elektroschrott in Millionen neuer Motherboards lanciert.

4) Marken mit Bedacht wählen: Nachhaltigkeit ist für viele Brands ein wichtiger Schwerpunkt geworden, unabhängig davon, welches Produkt oder welche Dienstleistung angeboten wird. Sich Zeit zu nehmen, Lieblingsmarken zu finden, die auch eine Umweltperspektive haben, ist lohnenswert. Einige Unternehmen, auch Dell, recyceln beispielsweise Kunststoffabfälle aus den Weltmeeren und verwenden zusätzlich natürliche Ressourcen wie Bambus, um nachhaltige Verpackungen zu schaffen; Modelabel wie etwa Adidas kreieren inzwischen umweltbewusste Bekleidungskollektionen etc.

5) Gemeinsam vorhandenes Plastik loswerden: Den zukünftigen Kunststoffverbrauch zu reduzieren, ist sehr wichtig, aber auch der bereits bestehende Plastikmüll muss bekämpft werden. Die Reinigung eines Strandes oder eines Wasserweges zu organisieren, ist beispielsweise eine gute Möglichkeit, Schäden zu minimieren. Durch kollektive Aktionen dieser Art kann dieses Problem gemeinsam angegangen werden. Der Weltumwelttag 2018 ist eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie man die Umwelt durch einige wenige Änderungen der Abläufe im Alltag zu mehr Nachhaltigkeit und einer gesunderen Umwelt beitragen kann. Wenn Plastikverbrauch und Abfall zumindest in kleinen Schritten reduziert wird, kann dies in Summe einen großen Unterschied machen.


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am von Dell News in Corporate

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